ELEMENT Yoga

Element Yoga ist eine transparente und undogmatische Yogamethode. Klassisches Hatha Yoga, wie auch moderne Yogastile und wissenschaftliche Erkenntnisse prägen sie. Entwickelt, gelebt und praktiziert wird Element Yoga von Alexander Kröker in seinem Element Yoga Studio in Berlin.

„Die (fünf) Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum dienen uns als Wegweiser durch den Körper, um ihn besser zu verstehen. Jedes Element steht für einen Körperbereich und jeder Körperbereich ist bestimmten Emotionen, Qualitäten oder Werten zugeordnet. Die fünf Elemente helfen uns, die komplexen Zusammenhänge von Körper, Geist und Emotionen besser benennen und ausdrücken zu können. Wenn Element Yoga das Land ist, dann sind die Elemente Landkarte und Wörterbuch zugleich.“ (https://elementyoga.de/methode/)

 

Über mich

Ich kam 2013 mit Yoga und sehr bald auch mit Meditation in Berührung. In einer Zeit in der ich zunehmend spürte, wie mich der permanente Leistungs- und Publikationsdruck im Wissenschaftsbetrieb krank machte, veränderte beides mein Leben.

Den Zugang zu beidem erleichterte mir damals, dass ich Lehrer fand, die Yoga und Meditation fernab von esoterischem Kitsch unterrichteten. So hatte ich das Glück, am ReSource Projekt teilnehmen zu können, einem säkulären Programm, das „auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen basiert und sowohl alte kontemplative Meditationstechniken als auch moderne psychotherapeutische Methoden nutzt. Es wurde für ein einzigartiges Forschungsprojekt entwickelt, das als großangelegte Längsschnittstudie die Auswirkungen von Meditation und Mitgefühlstraining untersucht.“ Als Teilnehmer erlernte ich in einem intensiven Jahr bei großartigen Lehrern verschiedene Meditationstechniken.

Nach langjähriger Yoga- und Meditationspraxis entschied ich mich 2017 schließlich, eine Ausbildung als Yogalehrer zu absolvieren. Schnell fiel meine Wahl auf Element Yoga bei Alex Kröker in Berlin. Ein toller Lehrer, der trotz seines immensen Wissens auf dem Boden geblieben ist und eine fundierte und gut strukturierte Ausbildung anbietet.

Ich bin überzeugt, dass Yoga und Meditation für jeden Menschen geeignet sind und die zentralen Werkzeuge darstellen, zu Gesundheit, Weisheit und Gelassenheit zu gelangen. Das möchte ich weitergeben. Möglichst niedrigschwellig, möglichst undogmatisch und ohne unnötiges esoterisches Drumherum. Eben einfach guter Yoga Unterricht. Im Kiez und für alle.

Florian Ferger (Oktober 2018)

 

Kritischer Yogaunterricht?

Gibt es etwas, dass mehr über unser Verhältnis zur Welt aussagt, als unserer Körper? Wohl kaum. Unsere Haltung, unsere Gesundheit, unsere Verspannungen oder Entspannungen — all das ist Produkt unseres bisherigen Lebens, also wie die Welt uns bisher entgegenkam und wie wir ihr gegenüber getreten sind. Am Gang, am Lachen, an der Kopf und Schulterhaltung können wir geradezu ablesen, wie ein Mensch in die Welt gestellt ist.
Die Erforschung unseres Körpers — wie wir sie im Yoga betreiben — ist damit weit mehr als Gymnastik auf der Matte. Wenn wir in den Übungen achtsam nicht nur unseren Körper, sondern auch unseren Geist beobachten, dann wird unser Körper zum Erkenntnisgegenstand. Der uns sehr viel über uns und genausoviel über die Welt verrät, in der wir leben.
Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Widersprüche, aber auch Liebe und Geborgenheit, all das ist Teil unserer Körperlichkeit geworden. Yoga und Meditation ist aus genau diesem Grund ein Weg zu Wissen und Erkenntnis. Erkenntnisse ganz besonders auch darüber, wo unser Leben und unsere Gesellschaft von Widersprüchen geprägt ist.
Im ELEMENT Yoga gehen wir vom Dreiklang von Bewusstheit — Balance — Entwicklung aus. Das bisher beschriebene ist der erste Schritt: Erkennen, was ist. Im zweiten Schritt geht es darum, wieder in Balance zu kommen. In unserem Leben wieder zur Ruhe zu kommen, die verschiedenen Ebenen unseres Seins in Balance zu bringen. Im dritten Schritt dann kann es in die Entwicklung gehen. Das heißt wir beginnen zunächst uns zu verändern, körperlich, geistig — um dann schließlich der Welt anders entgegentreten zu können. Sie damit zu verändern und vielleicht sogar gesellschaftliche Widersprüche aufzulösen. Die Welt zu verändern.

Klingt ein bisschen abgehoben für ein paar Verrenkungen auf der Matte? Ich bin sicher, dass Yoga (verstanden als Weg, nicht als Gymnastik) genau das leisten kann. Und dass guter Yoga-Unterricht bei Schülern diese Erkenntnisprozesse anstoßen kann.

Wenn ihr Lust auf mehr Theorie habe, aber euch auch fragt, wie dies im täglichen Yoga-Unterricht umgesetzt werden kann, dann schaut doch mal in die Abschlussarbeit meiner Yogalehrer-Ausbildung.